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  • Hans und Dorli

Perito Moreno

Gletscher haben etwas Magisches an sich. Man kann sie – wie Flammen des Feuers oder Wellen des Sees – stundenlang betrachten. Allerdings muss man sich warm anziehen!


Das „Südliche Patagonische Eisfeld“ im Grenzgebiet zwischen Chile und Argentinien ist 350 km lang, etwa 35 km breit und bedeckt eine Fläche so gross wie ein Viertel der Schweiz. Die Eismasse ist bis zu einem Kilometer dick! Dutzende von Gletschern fliessen aus dem Eisfeld im Westen in die umliegenden Seen und Flüsse, im Osten in die Fijorde des Pacific. Im Gegensatz zu den Gletschern der Alpen verzeichnen viele der Gletscher - wegen den vielen Niederschlägen - noch ein leichtes Wachtstum.


Einer davon ist der Perito Moreno, den man sehr bequem und ganz aus der Nähe betrachten kann. Der Gletscher fliesst direkt in einen grossen See. Die Front ist etwa einen Kilometer lang und zwischen 40 und 70 m hoch. Alle paar Minuten hört und sieht man - meist kleine - Abbrüche. Unser Warten lohnt sich, wir sehen sogar mächtige Abbrüche. Eindrücklich!


Den Perito Moreno erreicht man von El Calafate aus auf einer guten Strasse in etwa einer Stunde. Spannend sind die Wetterwechsel auf der Fahrt. Beim Gletscher ist es oft kalt, bedeckt, vernebelt und regnerisch. Kommt man näher nach El Calafate, wird es wärmer und sonniger. Dort sitzen auch die vielen Touristen draussen und trinken Bier!











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